Alles im Grünen bereich? natur und Psyche

Blumen sind das Lächeln der Erde.  Ralph Waldo Emerson

Naturverbundenheit, der gute Bezug zu unserer Erde und unseren Mitwesen, Pflanzen und Tiere, ist eine Ressource, die uns allen im Überfluss zur Verfügung steht. Nicht nur wegen Umweltzerstörung und Klimawandel ist es wichtig, diese Ressource wieder zu entdecken und zu respektieren: sie bietet sich an, als Quelle von Wohlbefinden, Geborgenheit und körperlich-seelischer Harmonie. Ganz im Sinne des Wortes re-ligio: der Rückverbindung zu unseren Wurzeln.

Seminare und Workshops

  • Naturvermittelnde Selbsterfahrungsseminare in Form von geführten Wanderungen und Spaziergängen.
  • Räucher-Workshops: ab Herbst 2012.   Wiederentdeckung einer uralten traditionellen Kulturtechnik. Geräuchert wird  hauptsächlich mit heimischen Zunderschwamm anstelle der handelsüblichen Räucherkohle, heimischen Pflanzen.
  • Bergerlebnis: geplant: Sommer 2012 Nationalpark Gesäuse. Ohne Strom, ohne Handy, TV und Internet. Dafür mit Zeit, Ruhe, einer Quelle köstlichen Wassers gleich vor der Hütte, Sternenhimmel, Naturgeräuschen und unglaublich reiner guter Luft. Sein lassen - einfach sein.

Ich freue mich über Ihre Anfragen per Telefon oder eMail: Kontaktformular .

Birnenmistelpärchen: links die männliche, rechts die weibliche Pflanze (leicht erkennbar an den kleinen milchig weißen Kugeln) von Viscum alba, der Mistel.

 

Glückswichterl 2012: Anker für eine lebensbejahende Haltung


Die Glückswichterln sind kleine, ca. 7 cm große, handgefertigte Figürchen vorwiegend aus Wollmaterialien und liebevoll arrangiert mit heimischen Heilkräutern, Trockenpflanzen, Rinden, Moose, Pilze.... Sie erfreuen Herz und Auge und zaubern ein Lächeln auf das Gesicht des Betrachters.

Das Motto lautet: ich vertraue dem Leben, alles entwickelt sich zu meinem Besten. Daran erinnert das Wichterl. In psychologischer Hinsicht: ein optimaler Anker für eine Lebenseinstellung, die das Gute in Betracht zieht. Phänomenologisch vermittelt die jeweilige Pflanze eine Botschaft, die vernommen werden kann...

Beispiel 1:  Lindenblütenwichterl: mit Blüten und Knospen der Winterlinde (Tilia condata).

Die Linde ist eine uralte Heilpflanze. Der Blütentee wirkt schweißtreibend und krampflösend. Früher wurden die Blätter als Speiselaub hoch geschätzt.
Das Holz der Linde diente den alten Meistern der Gotik dazu, unvergleichliche Skulpturen zu schnitzen.

Der Blütenduft der Linde
lädt die Menschen seit jeher dazu ein, sich des Lebens und der Schönheit zu erfreuen. Eine Linde spendet immer Segen!
In alten Zeiten war die Dorflinde der Mittelpunkt des Zusammenlebens. Unter ihren Zweigen fanden Tanzfeste, Hochzeiten und Gerichtssitzungen statt. Noch heute spricht man von einem linden Urteil, wenn ein Urteil kulant erscheint.
Die Linde wird bis zu 1000 Jahre alt und markiert oft Plätze, die die Menschen zur Andacht einladen. Daher sind bei Lindenbäumen, vor allem wenn sie zu dritt stehen, sehr oft Marterln, Mutter Gottesbilder und Kapellen zu finden. Die Lindenbotschaft lautet: Liebe, Schutz und Segen.

Beispiel 2: Lärchenwichterl: Zapfen, Nadeln und Ästchen der Lärche (Larix decidua).

Das Holz der Lärche wird als Bau- und Möbelholz sehr geschätzt, da es nahezu unverwüstlich ist. Eine Lärche verträgt sowohl Temperaturen von bis zu -40°C als auch sommerliche Hitzeperioden. Ihre Nährstoffansprüche sind sehr gering und sie erreicht ein Alter von mehreren Jahrhunderten.
Die Lärche verliert im Gegensatz zu allen anderen heimischen Nadelhölzern getreu dem Jahresrhythmus ihre Nadeln und sorgt dadurch für eine gute Bodendüngung. Ihr Harz ist für eine Vielzahl gesundheitlicher Beschwerden äußerst heilsam.

Während Tanne und Fichte
für mich eher einen "ernsten" Eindruck vermitteln, wirkt die Lärche "hell und leicht" und fast scheint es, dass sie mit ihren goldenen Nadeln im Herbst das Sommerlicht zu uns zurück "lächelt".
Dr. Edward Bach erkannte in der Lärche eine Helferin, wie unsichere Menschen zu ihrer ganz persönlichen Kraft finden und ihre Stärke annehmen können. Die Bachblüte Larch hilft Selbstvertrauen zu entwickeln.
Die Lärchenbotschaft lautet: Stärke, Selbstvertrauen und Licht.



Beispiel 3: Walnusswichterl

Neben ihrer Funktion als alter Heilpflanze, bereichert die Walnussfrucht auch den Speisezettel. Walnüsse haben einen sehr hohen Fettanteil und stillen rasch auf gesunde Weise den Hunger. Sie verfügen unter vielen anderen guten Stoffen über den höchsten Gehalt an Linolensäure, einer Omega-3-Fettsäure, die vor allem für das Herz sehr wichtig ist.

Unerlässliche "Sportlernahrung", sozusagen.
Übrigens: nicht umsonst erinnert das Innere der Nussfrucht an ein menschliches Gehirn: Walnüsse sind buchstäblich Nervennahrung. Handwerker lieben das Walnussholz, da es eine unglaubliche dynamische Festigkeit aufweist und kaum splittert.
Die Walnuss findet sich auch bei den Blüten von Dr. Edward Bach: die Bachblüte Walnut hilft dem Menschen längst fällige Entscheidungen zu treffen und lässt einen Neubeginn gut gelingen.
Die Botschaft der Walnuss lautet: Zuversicht, Mut und Gesundheit.

Weitere Wichterl mit Baumschwämmen, Physalis, Lärchenzapfen, Holunderblüten, Brennnesseln, Bucheckern, Eichenfruchtschalen, Waldvogelfedern und vielen anderen Wald- und Wiesenschätzen gibt es auf Bestellung. Gerne maile ich Beispielbilder und weitere Informationen auf Anfrage.

Die Wichterl kosten je Euro 12 .-  und können in meiner Praxis erworben werden, sie sind stabil und ansprechend mit Zellglas verpackt und stehen auf einer kleinen handgeschnittenen Holzscheibe.

Das Gute ist so nah: Naturvermittlung in Wien


Martina Grabner vermittelt Kräuter- und Pflanzenwissen auf lebendige und unterhaltsame Weise: Spaziergänge, Verkostungen von Wildgemüsen, Herstellung von Naturkosmetik:
www.naturvermittler.at

 

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